Quartiere im Blickpunkt

Besonders lebenswert...

Senioren mit Kleinkind

Die Entscheidung über die Umsetzung und Platzierung von Modernisierungsmaßnahmen sowie der barrierefreien Bestandsentwicklung in unseren Wohnungsbeständen erlangt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeuutung. Es werden von uns bei der Entscheidungsfindung nicht allein einzelne Gebäude oder die dort vorzufindenden technischen Notwendigkeiten betrachtet. Stattdessen rückt verstärkt die Betrachtung des gesamten Quartiers mit einer strategischen Herangehensweise in den Vordergrund. Dabei werden alle Abteilungen (wie unser technisches Gebäudemanagement, die Kundenbetreuung und unser soziales Management) gefordert, um ihre Kenntnisse sowie Erfahrungen für eine gemeinsame Strategie zu bündeln.

Der Quartiertsbegriff beinhaltet heute nicht mehr nur ein umbautes Gebiet mit seinen Wohneinheiten. Vielmehr ist es das Wohnen in einem gelebten Sozialraum eines Stadtgebiets unter Berücksichtigung vorhandener (positiver wie negativer) Strukturen.

Im Vordergrund stehen die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren individuellen Bedürfnissen und die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen wie nachbarschaftliche Kontakte, das kulturelle Angebot, die Infrastruktur oder die Nahversorgung.

Unser Ziel ist es, nachhaltig und rechtzeitig zu planen, um zu erkennen, welche Belange für die Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund stehen. Die Fragen sind: Wie entwickelt sich das Quartier in einem vorgebenen Zeitraum? Wie können wir Einfluss nehmen? Haben wir die Möglichkeit, durch unsere Maßnahmen die Entwicklung eines Quartiers positiv zu beeinflussen?

Wichtige Gründe sprechen für diese Herangehensweise. Auf Grund erkennbarer Tendenzen, wie die Vereinsamung oder die wachsende Anzahl an Singlehaushalten im Stadtgebiet, sind Quartierstreffs mit der Platzierung individueller Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner ein fester Bestandteil in unserer Planung.

Die Kooperationen und der regelmäßige Austausch mit den etablierten Akteuren wie Stadt, Pflegedienste, Kirche, Ehrenamtlichen etc. mit einer gemeinsamen Zielsetzung wird zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Positive Beispiele für gelungene Quartiere und einer intakten Nachbarschaft wollen wir Ihnen nachfolgend vorstellen:

Mittendrin statt nur dabei! Unser Südstadtzentrum in Salzgitter-Bad

Wegweiser am Südstadtzentrum

Betrachtet man die derzeitige Altersstruktur in der Südstadt von Salzgitter-Bad unter Berücksichtigung der vorhandenen Demografie, sind heute bereits ca. 40% der Bewohner über 60 Jahre und ca.14 % der Bewohner bereits über 80 Jahre alt. Der Anteil der Bewohner mit über 60 Jahren der gesamten Stadt Salzgitter beträgt ca. 35 %. Somit sollte unsere erhöhte Aufmerksamkeit in dem Quartier weiterhin besonders auf Senioren und ihre individuelle Bedürfnisse liegen.
Dazu haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Wohnungen barrierefrei mit Terrassenanbauten und rollstuhlgerechter Zuwegung über die Hausrückseite umgestaltet. Insgesamt stehen 331 barrierefreundliche Wohneinheiten mit nahezu allen Wohnungsgrößen in der Südstadt zur Verfügung.

Die InQuSüd (Arbeitsgemeinschaft Inklusives Quartier Süd) in Kooperation mit der Stadt Salzgitter, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Wohnbau Salzgitter hat am 25. September 2015 den Quartierstreff "Südstadtzentrum" ins Leben gerufen.

Ebenfalls im Quartier liegt unsere moderne Smarthome-Gästewohnung, die komplett barrierefrei mit einem AAL-System (altersgerechtem Assistenzsystem) speziell für Senioren und Menschen mit Handicap ausgestattet ist. Die Wohnung steht (neben der Vermietung an Gäste) für Besichtigungen regelmäßig zur Verfügung.

"Altes Dorf" Salzgitter-Lebenstedt

Altes Dorf

Mitten im Herzen von Salzgitter-Lebenstedt liegt das bei den Einwohnern unter dem Namen "Altes Dorf" bekannte Quartier. Auch für die Wohnbau Salzgitter ist es nicht nur wegen des Standortes unseres Stadtbüros SZ-Lebenstedt ein Quartier von besonderer Bedeutung:

Im größten Stadtteil Salzgitters hat sich hier in den letzten 40 Jahren ein Quartier entwickelt, das insbesondere durch seinen dörflichen Charme inmitten der Großstadt und der zentralen Lage zu einem der beliebtesten Stadtteile in Salzgitters Norden geworden ist.

Die Innenstadt von Salzgitter-Lebenstedt mit ihren zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten sowie der Salzgitter-See als Naherholungsgebiet, das Rathaus und das Klinikum sind mit wenigen Schritten zu Fuß erreichbar. Auch kulturell bildet das "Alte Dorf" den Mittelpunkt des Geschehens. Die alte Feuerwache ist nicht nur der Sitz des Kulturamtes und der Musikschule der Stadt Salzgitter, die vorhandenen Räume werden auch von vielen Vereinen und städtischen Einrichtungen, z.B. der Volkshochschule, genutzt. Auch die Kulturscheune ist der Ort für Veranstaltungen aller Art.

Bereits Anfang der 1970er Jahre hat die Wohnbau Salzgitter am Rand des "Alten Dorfes" am Smeewinkel die ersten Mietwohnungen errrichtet. In den 1980er Jahren folgten weitere Wohnungen am Smeewinkel und die ersten Seniorenwohnanlagen am Smeewinkel, St.-Andreas-Weg, An der Schölke und der Klunkau. Die große Nachfrage ermöglichte es, dass wir 1998 das Wohn- und Geschäftsgebäude Imatraweg 10-22 errichten konnten, in dem sich auch heute noch unser Stadtbüro befindet. Anfang 2011 wurden 18 seniorengerechte Wohnungen, davon drei rollstuhlgeeignete, am Imatraweg 7 bezogen.

Insgesamt 267 Wohnungen können wir nun Interessierten in dieser beliebten Lage anbieten. Davon sind die meisten Wohnungen dank vorhandener Fahrstühle und stetiger Sanierung barrierearm erreichbar. Das Angebot reicht von 1-Zimmer  bis hin zu 5-Zimmer-Wohnungen. Zwei unserer Gästewohnungen befinden sich ebenfalls im Quartier.

Peines Südstadt ist unsere Heimat

Wohnbau-Team Peine

In den Jahren 1953 bis 1972 wurden die ca. 800 Wohnungen in der Peiner Südstadt gebaut – sehr zentral gelegen zum damaligen Arbeitgeber, den ehemaligen Stahlwerken (jetzt Peiner Träger). Diverse Althäuser, zum Teil Doppelhaushälften wie z.B. in der Rahlenbeckstraße oder die Häuserzeile Am Sackpfeifenberg, sind bereits um 1900 entstanden. Die damalige Ilseder Hütte stellte diese Wohnungen ihren Arbeitnehmern zur Verfügung.

Bis Anfang der 90er Jahre waren die Wohnungen nur den Mitarbeitern des Stahlunternehmens vorbehalten. Dies hat sich nach der Rationalisierung und dem dadurch bedingten Wegfall vieler Arbeitsplätze nachhaltig geändert. 

Im Jahr 2009 hat die Wohnungsbaugesellschaft mbH Salzgitter den Mietwohnungsbestand der Salzgitter AG in der Region Peine gekauft.

Seit vielen Jahren werden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen von Bädern und Küchen, Maßnahmen zur Energieeinsparung wie Wärmedämmung an den Fassaden und Dachbodendämmungen durchgeführt.

Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Objekte stets dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Allerdings ist auch ein gepflegtes Wohnumfeld ein besonders wichtiger Aspekt für das Wohlfühlen in einer Wohnung.

Großzügig gepflegte Grünflächen, ein üppiger Baumbestand und Spielplätze werten die Wohnanlagen in Peines Südstadt optisch auf.

Unsere Mieterinnen und Mieter nutzen auch sehr gern die zur Verfügung gestellten Gästewohnungen. Eine 3-Zimmer-Wohnung in der Neuen Schmiedestraße 4 (für ca. 6 Personen) und eine 1-Zimmer-Wohnung in der Waldenburger Straße 1 (für ca. 3 Personen) werden angemietet, wenn sich in den Familien Besuch angesagt hat. Ob Goldene Hochzeit, runder Geburtstag, Konfirmation, Kommunion oder Peiner Freischießen: Der Besuch kann kommen!

Feste Bestandteile unseres sozialen Managements sind das Mieter-Sommerfest und unser Wohnbau-Treff sowie die gemeinsamen Busfahrten, unter anderem zu diversen Weihnachtsmärkten und die alljährliche Spargelfahrt.

Der Wohnbau-Treff im Berliner Ring 26 ist ein beliebter Ort der Kommunikation. Hier trifft man sich regelmäßig, um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu erleben. Es wird geklönt, gesungen, Karten gespielt, gegrillt und einmal im Monat gemeinsam zu Mittag gegessen. Der Wohnbau-Treff dient als Forum für Vorträge, die für unsere Kunden von großem Interesse sind. Dazu gehören Referate der Polizei über Diebstahlsicherung, Rollstuhltraining oder Rentenfragen. Alles wird mit großem Interesse angenommen. Schnuppern auch Sie ruhig mal hinein!

Wohnen bei der Wohnbau fördert das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Mieterschaft. Hier bedeutet die Wohnung tatsächlich mehr als „nur ein Dach über dem Kopf“.

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